Sindar von Geisselholm

Magier der Schule der Beherrschung zu Neersand

Sindar von Geisselholm klein (200×356)Sindar, der erste Gezeichnete, ist ein durchaus fähiger Herrschafts- und neuerdings auch Hellsichtmagier. Körperlich ist er mit seinen 63 Jahren und seinem lahmen rechten Bein kaum für Verfolgungsjagden und Kletterpartien zu haben.
Typische Aussagen:

„Faszinierend…“
„Im Namen Praios‘: Ergib dich!“
„Moment… Ich habs! — Nein, doch nicht.“

Geisselholm und Anderthal

Geisselholm, bekannt für die riesige Trauerweide auf einem kleinen Hügel, und Anderthal, bekannt für seine Nähe zu Geisselholm, liegen sowohl etwa eine Tagesreise südlich von Pareinefurten in Tobrien wie auch einander gegenseitig in den Haaren. Worüber diese Fehde entstanden ist, kann nicht in Erfahrung gebracht werden. Die aktuellen Streitigkeiten betreffen eine seit Jahren verlassene Mühle an der Grenze der beiden Lehen.

Hätten die beiden Familien Befehlsgewalt über Soldaten, hätten sie sich schon lange einen Krieg geliefert. Es wäre ökonomisch höchst ungeschickt, sich Schlachten mit Bauernmilizen zu liefern und so halten die Feindschaften nun schon mindestens seit 120 Jahren an.

Ungleiche Brüder

Sindar erblickte am 14. Phex 975 BF zur Mittagszeit das Licht der Praiosscheibe, kein grosses Ereignis und doch sollte es der Anfang einer Geschichte werden. Die beiden Brüder wurden von Geburt an sehr unterschiedlich behandelt. Während Hakon, der ein Jahr früher als Sindar zur Welt kam, von seinem Vater auf zum fähigen Herrscher getrimmt wurde und noch immer wird, erhielt Sindar von seinem Vater kaum Beachtung, war dafür aber der Liebling seiner Mutter Bernischa.

Trotz der schützenden Hand, die, wenn nicht über ihm, nach ihm ausgestreckt war, konnte niemand verhindern, dass Sindar von dem Baum stürzte, den er ausgewählt hatte, um seinem Bruder zu zeigen, dass auch er stark genug ist seinen Vater und ihn auf der Jagd zu begleiten.
Der Hofmedicus untersuchte das darauf hin streikende Bein und meinte, dass nach ein paar Tagen Bettruhe alles wieder gut ‚“laufen“ sollte. Er sollte Recht behalten, vorerst.