Der Entscheid für die neue Gruppe im 2010 liess auf sich warten und warten; ich verwies auf die Zeit nach meinen Prüfungen und dann kam ich plötzlch mit einer Idee, die bisher gar nie zur Debatte gestanden ist: Pathfinder.

Unterdessen sollten alle Beteiligten wissen, um was es sich bei Pathfinder im Groben handelt. Es ist ein relativ neues Rollenspiel, sowohl auf dem Englischen, wie auch auf dem deutschen Markt, und hat doch bereits eine lange Vorgeschichte. Das System ist nämlich nicht viel mehr, als eine Fortsetzung des weltbekannten Dungeon & Dragons 3.5 Regelwerks. Pathfinder benutzt dessen Regelwerk, hat jedoch teilweise grosszügig daran herumgebastelt. Dabei war das Grundmotto stehts: „More of the stuff, the players already have enjoyed.“ –  Will heissen: Wenn man Dungeon und Dragons auch schon nur ein bisschen kennt (diverse PC-Rollenspiele von Bioware nutzen das Regelwerk oder bauen darauf auf: Neverwinter Nights, Knights of the Old electronista.com Republic, Baldurs Gate u.ä.), der wird bekannte Elemente finden. Das Ziel der Entwickler war nie eine Revolution zu schaffen, sondern das bestehende zu verbessern, zu verfeinern und mit einigen neuen Ideen anzureichern.

Das Grundregelwerk bietet die nötige Grundlage an Rassen, Klassen, Talenten, Fertigkeiten und Zaubern mitsamt allen Regeln, aber schliesslich braucht man dazu auch noch eine Welt. An sich kann man hier natürlich auf eine beliebige Welt zurückgreifen, eine Möglichkeit wäre natürlich in die Vergessenen Reiche zu gehen, dem beliebtesten Setting von Dungeon und Dragons. Doch auch hier bietet Pathfinder bereits eine ausgereifte Alternative an: Pathfinder Chronicles, das erste Pathfinder Kampagnen Setting mit der Welt Golarion. Auch hier gibts nichts umwerfend Neues. Paizo nahm Altbewährtes, pustete den Staub weg und brachte es wieder zum Glänzen. Auf der Welt findet man so von plündernden Nordmännern, bis hin zu idyllischen mittelalterlichen Städtchen, einem Land der Pharaonen und dampfenden Dschungeln etwas für jeden Geschmack.

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