Liebe Geweihte der Rondra, der Travia und der Peraine, liebe Gefährten,
gestern Nacht haben die unheiligen Mächte des Dreizehnten jemanden in einem unehrenhaften Kampf aus unserer Mitte gerissen. Er war ein vorbildlicher Vertreter des Zwergenvolkes. Aufrichtig und mutig setzte er sich für die Ordnung in Aventurien ein. Er war ein achtenswerter und ehrenhafter Krieger von der Schule des Drachenkampfes zu Xorlosch. Ich kenne keinen, der so gut mit Hammer umzugehen weiss, wie Gimbor es tat. Vorallem aber wurde aus ihm nach all den zusammen bestrittenen Abenteuern ein treuer Freund. Ob wir uns nun durch eisige Paläste kämpften oder uns durch die tinkenden Echsensümpfe schlugen, auf ihn und seinen Hammer konnte man immer zählen. Er hatte immer auch eine innige Beziehung zu seiner Waffe. Es sollte nicht nur einmal geschehen, dass sein Hammer zerstört wurde und jedes Mal war er am Boden zerstört. Man sah die Freude förmlich durch seinen beachtlichen Bart strahlen, wenn er seine neue Waffe beim örtlichen Schmied abholte. Ich werde diese Augenblicke nie vergessen. Und ich denke ich spreche für meine Gefährten, wenn ich sage, dass uns mit Gimbor in dieser Nacht etwas genommen wurde, das einzigartig und unersetzlich in Aventurien ist. So müssen wir ihn loslassen und seine Seele dorthin ziehen lassen, wo sie hingehört. Seien dies nun Angroschs oder Borons Hallen, wer auch immer Gimbor empfängt, den bitten wir fortan seine schützende Hand um unseren treuen Freund, um den ehrenhaften Krieger, um den aufrichtigen Zwerg zu legen.

Grabrede Sindars